Biophotonen – Das Licht des Lebens


Ratgeber über Biophotonen

Biophotonen als Lichtquanten

Biophotonen werden als Lichtquanten (= Photonen, „Einheiten“ des Lichts) definiert und werden von lebenden Organismen oder biologischen System, wie z.B. Menschen, Tiere oder Pflanzen, abgegeben. Sie sind Informationsträger und physikalisch gesehen die kleinsten Elemente von Licht. Der experimentelle Nachweis, dass Licht in unseren Körperzellen existiert, gelang dem deutschen Physiker Prof. Dr. Fritz-Albert Popp im Jahre 1975 als er die Photoreparatur von Zellen erforscht hat. Jede lebendige Substanz strahlt ein äußerst schwaches, kohärentes Licht mit einer Wellenlänge zwischen 200 und 800 Nanometer ab. Dieses geordnete, laserartige Licht, welches heute durch einen Restlichtverstärker sichtbar gemacht werden kann, erlaubt die Übertragung von Informationen.

Photonen existieren in jeder Materie (Luft, Flüssigkeit, Metall, etc) und passieren jedes Medium. Sie weisen kein atomares Gewicht auf, übermitteln Informationen aber über elektromagnetische Wellen im ultravioletten Bereich. Bernhard Ruth hat 1975 in seiner Doktorarbeit herausgefunden, dass eine ultraschwache Zellstrahlung sowohl in pflanzlichen als auch tierischen Zellen im gesamten optischen Bereich - von ultraviolettem, über das sichtbare Licht bis hin zum Infrarotlicht - existiert. Photonen sind sehr sensitiv und werden als das ruhigste existierende Licht bezeichnet. „Licht“ und „Photonen“ besitzen unterschiedliche Eigenschaften. Während Licht mit zunehmender Entfernung deutlich schwächer wird und an Energie verliert, sind Photonen ein perfekter Energielieferant. Die Informationsübertragung findet immer in Lichtgeschwindigkeit mit dauerhaft gleichbleibender Energiemenge statt, unabhängig davon wie lange das Photon unterwegs ist. Es ist nicht in der Lage, zusätzliche Informationen zu speichern.

Photonen befinden sich in der Regel in einem chaotischen Zustand. Die besondere Fähigkeit zur Kohärenz (Ordnung des Lichtes) erlaubt den Biophotonen Ordnung zu schaffen und Informationen zu übertragen. Gewöhnliches Licht, das nicht kohärent strahlt ist lediglich in der Lage Energie zu übertragen. Photonen sind laut Quantenmechanik Teilchen und Wellen zugleich, die zur Interferenz (stabile Überlagerung von Wellen) fähig sind und sich sozusagen aufeinander beziehen können. Die Biophotonen in unseren Körperzellen bilden so gemeinsam ein bioenergetisches Feld, in dem jede Zelle mit jeder anderen verbunden ist, um miteinander zu kommunizieren.

Die Anzahl der Zellen in unserem Körper beträgt mehrere Billionen, wobei jede Sekunde ungefähr 100.000 Informationen pro Zelle übertragen werden. So ist unser Körper beispielsweiese in der Lage in jeder Sekunde 10 - 50 Millionen Körperzellen durch neue Zellen zu ersetzen. Vorgänge dieser Größenordnung können nicht willkürlich und ohne Plan vonstatten gehen. Die inter- und intrazelluläre Kommunikation zur Regulation sämtlicher biochemischer Prozesse bedarf der ordenden Kraft der Biophotonen. Ein reibungsloser Ablauf der Zellkommunikation ist durch einen gefüllten Biophotonenspeicher sichergestellt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass unsere informationsdichte DNA nicht nur einen all umfassenden Bauplan in unseren Zellen darstellt, sondern auch als Speicher für Biophotonen dient. So werden 90% der Biophotonen von der DNA im Zellkern abgestrahlt.

Sonnenlicht dient als elementare Informations- und Nahrungsquelle aller Lebewesen. Biophotonen entstehen durch vom Sonnenlicht angeregte Elektronen. Sobald die Elektronen von ihrem höherem Energieniveau auf ein niedrigeres herabfallen, strahlen sie Licht ab. Genau wie Pflanzen beziehen wir Menschen auf zellulärer Ebene unsere Energie und ordnenden Signale aus dem Sonnenlicht. Laut dem Quantenphysiker Erwin Schrödinger ist unsere Nahrung dabei nichts anderes als der geordnete Zustand der Materie in den Verbindungen. Auch Prof. Dr. Popp kam zu dem Schluss, dass Lebensmittel demnach nichts anderes als Lichtinformation sind.

Durch Lichtmessungen sind wir in der Lage die Qualität der Lebensmittel zu bestimmen. So hat der deutsche Physiker Popp an über 200 Nahrungsmitteln untersuchen können, dass das Leuchten mit dem Alter nachlässt. Im Gegensatz zur herkömmlichen Analyse der Inhaltsstoffe bestimmt neben der abgestrahlten Lichtmenge die Kohärenz des Lichts den qualitativen Zustand eines Lebensmittels.

Durch die moderne Forschung der Biophotonen wissen wir heute, dass unsere Zellen nicht nur die Lichtenergie absorbieren, sondern gleichzeitig die darin enthaltene Information und Ordnung aufnehmen und diese für zelluläre Stoffwechselprozesse speichern und abrufen. Dass Biophotonen für die Steuerung aller biologischen Vorgänge verantwortlich steht entgegen aller bisherigen Annahmen, dass die herkömmliche Biochemie keine kohärenten Zustände in der Zelle kennt.

Die Übertragung von Signalen über Licht erfolgt viel schneller und effizienter als über biochemische Pfade. Dabei spielt es eine wichtige Rolle, dass die Informationen zusammenhängend (kohärent) sind und von dem jeweiligen Organsimus auch als solche „verstanden“ und verwertet werden können. Die ordnende Funktion des Lichts besagt, dass die Moleküle in einer Zelle miteinander in Kontakt stehen. Demnach steht die Ordnung des Lichts im direkten Zusammenhang mit der Ordnung in biologischen Zellen. So können wir über Biophotonen den energetischen Zustand der Zellen bestimmen. Kranke und geschwächte Zellen verfügen über eine geringe und chaotische Lichtemission, während gesunde Zellen ein starkes und klar strukturiertes Licht abstrahlen.

In einem gesunden Körper existieren die Biophotonen demnach als kohärente Lichtquanten, die ständig darauf aus sind das Gleichgewicht in unserem System wiederherzustellen. Nach den Erkenntnissen der Quantenphysik steht unsere Gesundheit, Vitalität und Leistungsfähigkeit in direkter Verbinung mit der Biophotonenkonzentration in unserem Körper. Alters- und krankheitsbedingte Prozesse in den Zellen führen zu einer Verminderung der Biophotonenkonzentration. Die Fähigkeit zur Speicherung von Informationen geht damit verloren. Popp ist davon überzeugt, dass jede Krankheit mit einem Lichtmangel in der Körperzelle einhergeht. Biophotonen verhelfen zur Aktivierung der Selbstheilungs- und Regulationskräfte und sorgen dafür, dass unser Körper sich innerhalb kürzester Zeit von selbst heilen kann.

Geschrieben von Bioinformatikerin Anita Winkler